Erlebe fünf unvergessliche Tage zu Pferd entlang eines der bedeutendsten Natur- und Erinnerungsorte Deutschlands: dem Grünen Band. Wir reiten durch die offene Hochrhön, folgen historischen Kolonnenwegen, überqueren alte Grenzen und tauchen ein in stille Täler, weite Ausblicke und folgen den Spuren deutscher Geschichte.
Termin 2026:
29.06. - 03.07.
Die Reitzeit beträgt am 1. Tag ca. 2,5 Stunden, am 2. bis 5. Tag ca. 5 Stunden.
Du solltest in allen drei Gangarten sattelfest sein.
4 Übernachtungen im DZ (EZ auf Anfrage), 4x reichhaltiges Frühstück, 3x Abendessen/Menu, 4x Satteltaschenpicknick, Bügeltrunk vor dem Abritt, Kaffee und Tee am letzten Tag, freundliches Wanderpferd oder Unterbringung Gastpferd, Rittführung an allen 5 Tagen, Transfer von Gichenbach nach Philippsthal, Bereitstellung von Regencape
Hinweis: Das Abendessen im Steakhaus am 3. Tag ist nicht im Reisepreis enthalten (á la carte, Hauptspeise ca. 15,00 € – 40,00 €)
EURO 1.240,00 / p.P.
zzgl. Getränke am Abend.
Tag 1 – Anreise, Begrüßung und Kennenlernritt zur Brücke der Einheit
Wir treffen uns um 10:00 Uhr in Gichenbach und fahren gemeinsam in unseren Fahrzeugen nach Philippsthal. Dort werden wir gegen 12:00 Uhr mit Kaffee und Kuchen willkommen geheißen.
Nach einer ersten Begrüßungsrunde und der Pferdeeinteilung starten wir zu einem entspannten Kennenlernritt. Unser erstes Ziel ist die „Brücke der Einheit“, ein bewegender Ort deutsch-deutscher Geschichte, der eindrucksvoll an die Wiedervereinigung erinnert.
Zurück am Preußenhof versorgen wir die Pferde, bevor wir zum Hotel „Rhönblick“ fahren, wo wir übernachten und den Abend in ruhiger Atmosphäre ausklingen lassen.
Tag 2 – Von Philippsthal nach Hohenroda – durch offene Täler zum Ungefrorens Höfchen
Nach einem guten Frühstück begeben wir uns wieder zu den Pferden und brechen zur ersten langen Etappe auf. Der Weg führt uns durch weitläufige Täler, stille Waldabschnitte und entlang sanfter Höhenzüge, die den Charakter der Region prägen. Wir folgen der Linie der ehemaligen innerdeutschen Grenze und lassen die besondere Stimmung dieser Landschaft auf uns wirken.
Am Nachmittag erreichen wir das liebevoll restaurierte Fachwerkensemble „Ungefrorens Höfchen“, wo wir die Pferde versorgen und unsere Unterkunft beziehen.
Zum Abendessen gehen wir in das Restaurant Panorama in Hohenroda, das für seine ausgezeichnete Küche bekannt ist – ein wunderbarer Abschluss eines abwechslungsreichen Reittages.
Tag 3 – Von Hohenroda nach Tann – zu Freunden und entlang historischer Grenzwege
Nach dem Frühstück satteln wir die Pferde und reiten über aussichtsreiche Wege Richtung Tann. Heute erwarten uns unsere lieben Freunde Sabine und Jopp am Theobaldshof. Die Route führt uns zum 'Weg der Hoffnung' und zur Gedenkstätte Point Alpha. Dieses geschichtsträchtige Mahnmal zählt zu den bedeutendsten Erinnerungsorten an die deutsche Teilung. Bei Schleid wo wir die Ulster überqueren, genießen die Pferde eine erfrischende Abkühlung im Wasser – ein abwechslungsreicher Ritt durch geschichtsträchtige Landschaften.
Nach der Ankunft versorgen wir gemeinsam die Pferde und beziehen unsere Zimmer in Tann, im gemütlichen Hotel Steakhaus „Am Rathaus“.
Das Abendessen erfolgt an diesem Tag im Steakhaus und ist nicht im Reisepreis enthalten (ca. 15,00 € bis 40,00 €).
Tag 4 – Von Tann nach Seiferts – über Bergkuppen und Wiesenwege ins Ulstertal
Gestärkt vom Frühstück reiten wir heute durch einige besonders charakteristische Regionen der Rhön. Auf Höhenwegen, Waldpfaden und Kolonnenwegen führt uns der Weg zu Noahs Segel und dann zurück ins Ulstertal.
Wir genießen die weiten Landschaften, die sich heute aus einer anderen Richtung zeigen als auf dem Hinweg, und erleben vertraute Punkte noch einmal neu. Am Nachmittag erreichen wir Seiferts, versorgen die Pferde und lassen den Tag in entspannter Atmosphäre ausklingen.
Tag 5 – Von Seiferts nach Gichenbach – ein letzter Ritt durch die weite Rhön
Nach dem Frühstück brechen wir zur finalen Etappe auf. Wir reiten an den Schafsteinen vorbei zum Gipfel der Wasserkuppe. Hier zeigt sich spektakulär das charakteristische Landschaftsbild der Rhön die als "Land der offenen Fernen" beschrieben wird.
Am Nachmittag erreichen wir unseren Hof in Gichenbach, wo wir die Pferde versorgen und bei Kaffee und Tee die Erlebnisse der vergangenen Tage Revue passieren lassen.
Gegen 18:00 Uhr erfolgt die Abreise – erfüllt von Eindrücken, die diesen Rückritt zu einem besonderen Natur- und Gemeinschaftserlebnis machen. Wer länger verweilen möchte, kann den Aufenthalt um eine zusätzliche Übernachtung verlängern und die Eindrücke entspannt nachwirken lassen.
